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Atlantikwall in DK

Der Atlantikwall war eine geplante Befestigungslinie aus einer riesigen Masse an Bunkern die in den Jahren 1942 bis 1944 an der Westküste der Länder Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Frankreich errichtet werden sollte.

Bunker Fanø (Dänemark)

Ziel dieses Bollwerks sollte die Verhinderung einer Invasion durch die Alliierten Truppen während des Zweiten Weltkrieges sein.

Effektiv fertig gestellt wurde der Atlantikwall nie. Ungefähr 8.000 Bunker in verschiedensten Ausführungen wurden bis 1944 realisiert.

Der Plan eine vollständige Verteidigungslinie entlang der Küsten in den besetzen Ländern und Deutschlands zu errichten, scheiterte. Am 6. Juni 1944 dem so genannten D-Day begann die "Operation Overload", es gelang die Landung Alliierter Truppen in der Normandie und der Durchbruch durch den Atlantikwall. Die Alliierten waren durch Lufthoheit und bessere Aufklärung deutlich im Vorteil, außerdem fehlte es an deutschen Soldaten da diese an der Ostfront eingebunden waren und die unzähligen Stellungen des Atlantikwalls nicht besetzen konnten.

Während der Besetzung Dänemarks wurden an der Westküste ungefähr 1800 Bunker durch Zwangsarbeiter fertig gestellt. Unzählige davon sind noch heute an vielen Orten der dänischen Küste zu sehen. Dazu gehören auch viele Ferienorte in der Varde Kommune. Häufig erkennt man nur noch bei genauem Hinsehen die Bunker durch einzelne Details wie z.B. Lüftungsrohre oder man steht eher zufällig auf einem Betonplateau, andere sind ganz von der Natur durch Dünen, Flugsand, Büsche und Bäume überwachsen. Manche tauchen auch, durch Stürme freigelegt, aus ihrer Versandung wieder auf.

Da Eisen und Stahl aus dem die schweren Zugangstüren und Schiess-/Schutzluken bestanden, ein wertvoller Rohstoff war, wurden sie häufig nach der Befreiung Dänemarks aus vielen Bunkern entfernt. Heute sind noch viele Betonbauten zugänglich und können auf eigene Gefahr besichtigt werden.

Viele Menschen haben sich an den Anblick der Relikte von Hitlers Atlantikwall in Dänemark gewöhnt, manche sich sogar damit arrangiert. Einige Ferienhäuser in Dänemark wurden auf oder neben den alten Bunkern errichtet. Sie werden nun als Garage oder Keller genutzt. Auch für Kinder sind die Bunker oft ein beliebter Kletter- und Abenteuerspielplatz. Die große Masse an Bunkern, Verteidigungs- und Regelbauten ist bis heute nur schwer zu entfernen, daher werden die meisten Bauwerke vorerst der Natur überlassen.

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